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Alois, der Taugenichts
Wer ist mein Vater?
Diese Frage ist Gegenstand in beinahe sämtlichen Büchern
von Thomas Bernhard.
Das Einzige, das T.B.
über seinen Vater wusste war sein Name, Alois
Zuckerstätter und das er ein „Taugenichts“ war.
Ein anonymer Leser entschied sich spontan, T.B. diese
Antwort zu geben. Er benötigte acht Jahre für seine
Recherche. An jenem Tag, als seine Arbeit darüber beendet
war und er sein Buch überreichen wollte starb T.B.
Gemma Salem
hat drei Bücher über T.B. in Frankreich publiziert und
setzte sich mit der Tochter von Alois Z. in Verbindung,
welche erst durch den Tod ihres Halbbruders von dessen
Existenz erfuhr. Gemma Salem schrieb dieses Stück als
letzten Gruß an Thomas Bernhard. Die Uraufführung im
Februar 2001, im Theater des Augenblicks / Wien, fand
zu Ehren von T.B's 70.Geburtstag statt.
„Alois, der Taugenichts“
ist nicht bloß ein Stück über die Persönlichkeit
dieses Mannes, es ist ein Stück über den richtigen Weg
Bestimmung anzunehmen und über die Freiheit. Alois war
ein freier Mann, der immer das tat und sagte was er
wollte, trotz Armut, Einsamkeit und schwerem Alkoholismus.
Er war ein Künstler mit dem dazu nötigen Mut.Die Freiheit
ist die notwendige Basis für den Weg zur Kunst.
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