NEUBAU BEZIRKSFESTWOCHEN
ERÖFFNUNG
23.-26. Mai 2007,
Reise am Spittelberg 3,
19.30 Uhr

THEATER CENTER FORUM
29. Mai- 6. Juni 2007,
Porzellang. 50, 1090 Wien
20.00 Uhr


Die "Wiener Dramolette" von Gemma Salem


"Eine seelische Gratwanderung"


Stellen Sie sich die Reaktion Ihrer Nachbarn vor, wenn Sie
ihnen verraten, dass Sie gerade ihren gestern verstorbenen
Hund gegessen haben...
Und was halten Sie von "Schwarzkapplern", die statt Uniform
Tätowierungen und Schmalzlocken haben?…

Die Themen dieser Stücke sind so verschieden, wie ihre
Personen. Lustig, lebendig, erschreckend grausam.

Typische Konfliktsituationen, die auf der Bühne (und der
Strasse !) durch interaktive Einbeziehung des Publikums
(Komparsen, Minirollen)und Livemusik zu hautnaher
Aktualität erwachen.


Gemma Salem hat die " Wiener Dramolette " bereits 1998 in
Paris mit grossem Erfolg unter ihrer Regie zur Aufführung
gebracht. Sie wurde von der Kritik sehr positiv aufgenommen,
da sie sehr faszinierend, sehr wahr, auch künstlerisch ist und
auf Grund der Tatsache, dass lediglich 8 Schauspielerinnen
und Schauspieler 40 verschiedene Rollen spielen.
Dazu spielt die Autorin eine Überraschungsrolle…

Dauer : ca 120 Min


ERST MALS AUF DEUTSCH !
Übersetzung : Margret Millischer

Mit : Jörg Maria Berg - Hilde Günther - Mimi Kilinger -
Christoph Prückner - Stefan Rager - Florian Sedivy -
Dorothea Trappel - Veronica Zahorik.

Und extra für Bezirksfestwochen: Rainer Fussgänger
Luftgitarre, Joker





Alois, der Taugenichts

Wer ist mein Vater?

Diese Frage ist Gegenstand in beinahe sämtlichen Büchern von Thomas Bernhard.
Das Einzige, das T.B. über seinen Vater wusste war sein Name, Alois Zuckerstätter und das er ein „Taugenichts“ war. Ein anonymer Leser entschied sich spontan, T.B. diese Antwort zu geben. Er benötigte acht Jahre für seine Recherche. An jenem Tag, als seine Arbeit darüber beendet war und er sein Buch überreichen wollte starb T.B.

Gemma Salem hat drei Bücher über T.B. in Frankreich publiziert und setzte sich mit der Tochter von Alois Z. in Verbindung, welche erst durch den Tod ihres Halbbruders von dessen Existenz erfuhr. Gemma Salem schrieb dieses Stück als letzten Gruß an Thomas Bernhard. Die Uraufführung im Februar 2001, im Theater des Augenblicks / Wien, fand zu Ehren von T.B's 70.Geburtstag statt.

„Alois, der Taugenichts“ ist nicht bloß ein Stück über die Persönlichkeit dieses Mannes, es ist ein Stück über den richtigen Weg Bestimmung anzunehmen und über die Freiheit. Alois war ein freier Mann, der immer das tat und sagte was er wollte, trotz Armut, Einsamkeit und schwerem Alkoholismus. Er war ein Künstler mit dem dazu nötigen Mut.Die Freiheit
ist die notwendige Basis für den Weg zur Kunst.


Alois Zuckerstätter, 1939


Thomas Bernhard




Alois, der Taugenichts

auf Deutsch
mit 5 SchauspielerInnen

Buch und Regie: Gemma Salem
Theater Center Forum
Wien / 15.-25.3.2006

Ziegenstadl
Hallein / 30.3.2006

Slovensko Narodno Gledalisce Drama
Ljubljana 1.4.2006

Fotos




Einige Tage im Leben des
Monsieur Bulgakow

in Deutsch
mit 14 SchauspielerInnen

Buch und Regie: Gemma Salem
Theater Brett / Wien 1999

 


9 Wiener Dramolette

in Französisch
mit 7 SchauspielerInnen

Buch und Regie: Gemma Salem
Theatre Trévise / Paris 1998


7 Wiener Dramolette
in Deutsch und Französisch
mit 14 SchauspielerInnen

Buch und Regie: Gemma Salem
Theater Studio Mollière / Wien 1997

 


Ludwig et Lola
in Französisch
mit 4 SchauspielerInnen

Buch und Regie: Gemma Salem
Theatre de l'Octogone / Lausanne 1996

11 Wiener Dramolette
in Deutsch
mit 8 SchauspielerInnen

Buch und Regie: Gemma Salem

  
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