Gemma Salem

Foto: Mischa Erben

Steckbrief
Die Schweizerin Gemma Salem genießt als Schriftstellerin in französisch sprechenden Ländern einen hervorragenden Ruf. Ihre Stücke wurden und werden u.a. in den Häusern Théâtre Trévise, Théatre de la SACD, Festival de Paris aufgeführt.



Neben zahlreichen Kurzgeschichten und Artikeln für französische und Schweizer Zeitungen hat sie bis dato zwölf Bücher und sechs Theaterstücke veröffentlicht, die zum Teil auch als Hörspielbearbeitungen des populären französischen Kultursenders France-Culture vorliegen.

Sie war nicht nur die erste Biographin Michael Bulgakows, sondern auch die erste Autorin, die außerhalb des deutschsprachigen Raums Thomas Bernhard ein ganzes Buch widmete. Angeregt durch Thomas Bernhard entdeckt sie ihre Liebe zu Österreich. Die Arbeiten, die sich mit T.B. beschäftigen, brachten sie immer öfter nach Wien, wohin sie 1991 endgültig übersiedelt. Paris bleibt sie aber weiterhin beruflich und privat eng verbunden. Derzeit arbeitet Gemma Salem an zwei Büchern, die ebenfalls – wie insgesamt fünf ihrer Bücher – vom Leben in Wien handeln und sie bereitet die deutsche Veröffentlichung ihrer Schubert-Biographie vor.

Mit ihren Arbeiten hat Gemma Salem so zur enormen Popularität der Werke und Persönlichkeit Thomas Bernhards in Frankreich beigetragen. Sie initiierte beispielsweise auf Anregung von Jacques Le Rider den „Le Prix Européen Thomas Bernhard“, dessen Jury sich aus Spezialisten aus England, Italien, Holland, Spanien und der Schweiz zusammengesetzt hat. Doch leider verhinderten die Umstände das Zustandekommen dieses europäischen Literaturpreises. Nach ihrer ersten Regiearbeit am Wiener Studio Molière (das Théatre du Paradoxe bat sie 1997, eines ihrer Stücke selbst zu inszenieren), gründet sie – unterstützt von zahlreichen renommierten Wiener SchauspielerInnen – ihre eigene Theatergruppe, das OFFENE THEATER

Prosa

1982: Le Roman de M. Bulgakow (die erste Biographie von Michail Bulgakow)
1984: La Passion de Giulia (Roman)
1986: Les Exiles de Khorramshahr (Roman)
1987: Bétulia (Roman)
1989: Lettre à L´Hermite Autrichien (Roman deutsch als Brief anThomas Bernhard Wien 1991 erschienen)
1991: L´Artiste (Roman erhielt den renommierten Schillerpreis)
1993: Thomas Bernhard et les siens (Biographie)
1995: Mes Amis et autres Ennemis (Autobiographische Skizzen)
Schubert (Biographie ; Neue französische sowie die deutsche u. spanische sind in Vorbereitung)
2000: L´Opale de Saint – Antoine (Roman)
2001: Gabriel (Roman)
2003: Le Roman de M. Boulgakov (2.te Fassung)

Projekte: Ein Stück (Le Trou noir), Bücher über Anton Cechov, Emil Cioran und Wien

Schauspiel

Quelques Jours dans la vie de M. Boulgakov (1991 Lucien Attoun Theatre, Paris ;
Hörspielfassung für Radio France-Culture ; anlässlich des 100. Geburtstages des Schriftstellers, beide 1991;
1999: National Theater Belgrad; Theater Brett, Wien)

Ludwig et Lola (1993 Lucien Attoun Theatre, Paris; Hörspielfassung für Radio
France-Culture, 1995 Theatre de L’Octogone, Lausanne ;
Film von und mit Jean-Luc Bideau)

Neuf Dramuscules Viennois (1995 Lucien Attoun Theatre, Paris; Hörspielfassung für
Radio France-Culture;
1997 Theatre du Paradoxe, Wien, auf französisch und deutsch
1998 Arènes de Lutèces, Paris; Theatre de Trèvise, Paris; Theatre de la Maison
des Auteurs, Paris)

2007 (WIENER DRAMOLETTE) in Wien, Bezirksfestwochen, Hallein, Ljubljana und Berlin
im Theater Center Forum 23.-26. Mai, 30.,31. Mai, 1.,2.,5.,6., Juni 2007

Alois der Taugenichts (1997 Lucien Attoun Theatre, Paris, Hörspielfassung für Radio
France-Culture und fünf weitere französische Radiosender, 2001 Theater des
Augenblicks, Wiener Festwochen, Wien; Verfilmung; 2002 Theater im Kino, Berlin;
Theater Drachengasse, Wien)
2006 - Theater Center Forum, Pernerinsel Hallein, Mala Drama Ljubljana

Redressement moral (1999 Lucien Attoun Theatre, Paris ; 2000 Hörspielfassung für
Radio France-Culture)

Bertrand et Michel (2004 Lucien Attoun Theatre, Paris ; Hörspielfassung für Radio
France-Culture)

PRESSESTIMMEN





Mimi Kilinger

Foto: Eva Grohmann


Engagement
1947 erstes zweijähriges Engagement am Burgtheater Wien, dann ebenfalls ein zweijähriges Engagement:
am Stadttheater St. Pölten und Baden.

Tourneen

mit der Schauspieltruppe Zürich, mit Stücken von Nestroy und Ferdinand Raimund.

Musikalisches
bei Tobsy Küppers in Freie Bühne Wien.

Weitere Arbeiten
mit Bruno Max, Theater zum Fürchten und an verschiedenen Wiener Kleinbühnen: Ateliertheater, Theater Experiment,Theater Bühne 21, u.v.m.

Seit 26 Jahren in verschiedenen Rollen bei den Sommerspielen in Grein.

Film und TV
Kleinigkeiten beim ORF (hauptsächlich Konfetti TV und Werbung)







Marion Rottenhofer

Foto: Wenck


Film und Fernsehen

2004 Die Reise nach Atlantis
Regie: Hannes Fretzer
2003 Jetzt erst recht
Regie: Michael Kreihsl
2001 Es zog Lea
Regie: Catherine Radam
SOKO-Kitzbühel
Regie: diverse
2000 Bride of the Wind
Regie: Bruce Beresford
Ene Mene Muh (Die älteste Wienerin)
Regie: Houchang Allahyari
Julia eine ungewöhnliche Frau
Regie: Walter Bannert
1999 Geboren in Absurdistan
Regie: Houchang Allahyari

Theater

2005 Die Jagd nach der Sonne (Theater zum Fürchten in der Scala)
2004 Alice underground (Theater zum Fürchten in der Scala)
2003 Macbeth (Theater zum Fürchten in der Scala)
2003 Die Perle Anna (Theater Center Forum)
2002 Herzblut (Ethelberg Ensemble)
2002 Weihnachtszauber (Ethelberg Ensemble)
2001 Alois der Taugenichts (Offenes Theater)
1997 - 1999 Smalltalk, Die Gefährtin, Abschiedssouper, August in Wien,
Tonis & Tinas Hochzeit

1995 - 1996 Die respektvolle Dirne, Meine Cousine Rachel, Urfaust
(Fränkisch-Schwäbisches Städetheater)
1989 - 1994 Ein Sommernachtstraum (Schauspielhaus Graz)
Triumph des doppelten Lebens (Fringe Festival, Edinburgh)
Kalldewey Farce (Theater Neu-Ulm)
Heimatlos (Schloß Wildberg)
Barbarische Erinnerungen (Künstlerhaus Wien)
Oklahoma (Großes Naturtheater)
Sturmpatrull (Klagenfurter Ensemble)
Katzelmacher (Theater im Landhauskeller)






Horst Heiß

Foto: Wenck


wurde 1966 in Hallein geboren und besuchte die Schauspielschule am Volkstheater 1990-1993


4 Jahre am Schlosstheater Celle, dort zahlreiche Hauptrollen. Lebt seit 2000 wieder als freier Schauspieler in Wien. Arbeiten u.a. am Theater Phönix Linz, Schauspielhaus Wien, Volkstheater Wien, Theater Scala, Wien.

Macbeth im Theater Scala, Wien

Arbeiten am Volkstheater Wien:
Das wirkliche leben des Jakob Geherda
Für Gott, Ehre und Vaterland
Die Streiche des Scapin (Octave)





Gernot Piff

Foto: Mischa Erben


Geburtsdatum 1974, Villach, Kärnten
Seit 1993 Darsteller im Theater- und Filmbereich


Letzte Rollen

Theater:
der sechste Sinn
(Schloss Hagenberg, Regie: Renate Pittroff)
Hunger
(Theater Klagenfurt, Regie: Babzy Grascher)

Film:
Random
(Diagonale Graz, Kurzfilm von Sebastian Meise, Regie: Sebastian Meise)



Karl Hoess

Foto: Eva Grohmann


Engagement
Theater in der Josefstadt (2001)
Volkstheater Komödianten (Karlsplatz)
Zehn Jahre bei Klaus Peymann am Burgtheater, Wien.

Wichtige Rollen
Don Juan, Leutnant Gustl, Oscar Wilde, Oberon / Theseus u.v.a.

Lesungen
"Die Legende vom heiligen Trinker" von Joseph Roth, u.a.


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