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In Wien angekommen sucht A.T. nach Möglichkeiten,
freien Zutritt zur Kirche St. Anton zu bekommen. Drei
Wochen lang besucht sie Messen, Rosenkränze, Abendgebete
und Pfarrcafés, wagt sich jedoch noch nicht an
den Pfarrer persönlich heran. Allein begibt sie
sich in Wien - der Stadt, die Gigi so sehr liebt - auf
Entdeckungsreise und begegnet dabei einer bunten Reihe
von Wiener Originalen.
Schliesslich entschliesst sie sich, Herrn Pfarrer Fenchel
bei der Beichte anzusprechen, erzählt ihm haufenweise
Lügen und bietet ihm an, ein paar alten Betschwestern
beim Kirchenputz zu helfen, da sie "ganz allein
in Wien sei". Als die Hälfte der Putzmannschaft
mit Grippe darniederliegt, nimmt der Pfarrer ihre Hilfe
ungern, aber doch an, denn Weihnachten steht vor der
Tür und die Kirche muss in entsprechendem Zustand
sein.
Trotzdem ist es nicht einfach, den Opal zu stehlen.
Die perverse alte Nowotny ist ständig auf der Lauer,
sie kann A.T. nicht ausstehen. Die beiden anderen an
Arthrose leidenden Achtzigjährigen, mit denen sie
gemeinsam putzt, die Gertrud und die Lilo, sind eigentlich
bedauernswerte Gestalten, und noch dazu ist Herr Pfarrer
Fenchel ein geradeliniger, äusserst interessanter
Mann...
Doch A.T. muss ihren Auftrag erfüllen, denn Gigi
steckt in der Sache drinnen, und da sie ihn über
alles liebt, will sie ihn auf keinem Fall im Stich lassen.
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