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Der große Regisseur Stanislawski, hypochondrisch
und im Ruhm erstarrt, hat Interesse daran, Bulgakows
erstes Stück im Moskauer Künstlertheater aufzuführen.
Aber die Zeiten sind schwer, besonders für nicht
linientreuen Künstler.
Bulgakow ist vielfältig bedroht:
Von der Zensur, von Denunziation, Deportation und, nur
scheinbar banal - vom Hunger.
Die Mitarbeiter des Künstlertheaters, allesamt
nicht mehr die jüngsten und vom ständigen
Überlebenskampf ermüdet, versuchen den Balanceakt
es allen recht zu machen:
Stalin, seinem kommunistischen, revolutionären
Apparat und schließlich auch noch den Autoren,
soweit es sich - was selten genug vorkommt - um lebende
handelt.
Gerade in Bulgakows Fall ist das nicht einfach, denn
er gehorcht niemanden, ist nicht bereit Kompromisse
einzugehen, weder in seiner Kunst noch im Privatleben.
Pressestimmen
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